Meine Saison 2017 verabschiedet sich in die Pause!

Was bleibt? Ein kurzes Resümee.

Bis zum April lief ich auf Hochtouren, meine Vorbereitung super und ich einer ausgiebigen und vor allem schnellen Sommersaison entgegen. Doch dann kam der April und mit ihm Probleme in meinem Rücken, der mich auf dem Weg zu meinen Zielen aufhielt. Mein Körper konnte im Tempotraining nicht richtig belastet werden. Mein Ärzteteam hat den ganzen Sommer über an meinem Rücken gearbeitet. Danke an euch!!! Klar, so konnte ich zwei, drei Wettkämpfe laufen, aber so wollte sich der rechte Erfolg natürlich nicht einstellen. Die Ergebnisse waren nicht die, die ich mir vor der Saison erhofft hatte und für die ich hart gearbeitet habe. Allerdings musste ich einsehen, dass eine gute Vorbereitung nicht immer in einer guten Saison mündet. Ich konnte mein Können und meine zu Beginn so gute Form nicht auf die Bahn bringen.

Lehne es nicht ab, das Negative zur Kenntnis zu nehmen. Weigere Dich lediglich, Dich ihm zu unterwerfen. (Norman Vincent Peale)

 Das Zitat von Norman Vincent Peale wäre eine einfache Zusammenfassung meines Sommers. Ein Jahr umsonst?! Natürlich ist es schon hart wenn die Form da ist, aber der Körper nicht mitspielt. Pech gehört beim Leistungssport eben auch dazu. Deshalb: NEIN, nicht alles umsonst.

Auch wenn die Saison 2017 nicht meine war, ich nehme doch viele positive Trainingsinhalte mit in die Saison 2018. Es war eben auch nicht alles schlecht! Daher habe ich bis zur letzten Sekunde gehofft, ich könnte zeigen, was in mir steckt. Meinem Körper die Ruhe zu geben, die er wohl so dringend zur vollständigen Heilung braucht, war während der Sommerphase keine Option für mich. Die gebe ich Ihm jetzt.

In meinem Kopf hat die Saison 2018 schon angefangen. Um mich in der Wintervorbereitung nicht mit einer Bachelorarbeit quälen zu müssen, schreibe ich gerade eifrig daran. Damit auch der Kopf frei ist! Die nächsten trainingsfreien Wochen möchte ich aber auch für Dinge nutzen, für die man während der Saison keine Zeit hat, oder sich nicht gönnt.

So werde ich also in den nächsten Wochen mit meinen Freunden und meiner Familie:

Mit ihnen nachts lange wach bleiben,

auf´s höchste Hausdach der Stadt steigen,

lachend und vom Takt frei die allertollsten Lieder singen.

Mit ihnen Feste wie Konfetti schmeißen,

sehen, wie sie zu Boden reisen

und die gefallenen Feste feiern,

bis die Wolken wieder lila sind.

Und mit Ihnen an uns selber glauben,

ist mir egal, ob das verrückt ist,

und wer genau guckt, sieht,

dass Mut auch bloß ein Anagramm von Glück ist

(Julia Engelemann, 2013).

Wer mir auf Instagram folgt, der hat schon das ein oder andere ungesunde Essen entdeckt. @denise.krebs1500m nimmt euch auch mit, wenn ich schöne Abende verbringen oder in den Urlaub fahre. All das gehört dazu und werde ich nun machen, um im Anschluss wieder voll fokussiert anzugreifen.
Bis bald und viele sonnige Grüße

 

Foto: Markus Herkert